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06.08.2026
«Hat das Zeug, zum beliebten Fotomotiv zu werden»
Anzug betreffend Eingangstor für die Steinenvorstadt
Die Leerstände in der Steinenvorstadt häufen sich. Der Verein Pro Steinen wirkt der Entwicklung entgegen und schlägt unter anderem ein «Eingangstor» beim Barfüsserplatz vor. Diese Idee erhält nun Sukkurs aus der Politik.
Die Grossräte Luca Urgese (FDP) und Alex Ebi (LDP) bitten in einem Vorstoss die Regierung um Prüfung, ob und wie ein Eingangstor à la Carnaby Street realisiert werden könnte, und was ein solches Tor in der Erstellung und im Unterhalt etwa kosten würde.
«Die Steinenvorstadt gehört seit jeher zu den belebten und beliebten Ausgangsstrassen Basels», schreiben Urgese und Ebi in ihrem Anzug. Auch wenn sie den Begriff «Vorstadt» im Namen trage, sei sie Teil der Innenstadt und ein wichtiger Bestandteil eines attraktiven Angebots sowohl für Besucher als auch für die Bewohner von Basel.
Leerstände und Baustellen
Dennoch haben die Frequenzen über die letzten Jahre laufend abgenommen. Zudem stehen in letzter Zeit vermehrt Ladenflächen leer. Nach dem «Burger King» hat nun auch noch das «Cucaracha» die Türen geschlossen, um nur zwei aktuelle Beispiele zu nennen.
Nun wird die Steinenvorstadt bald an beiden Enden von Baustellen geplagt sein. Die Arbeiten für den Heuwaage-Turm haben bereits begonnen, das bestehende Hochhaus wird derzeit zurückgebaut. Auf der anderen Seite steht bald der Umbau des «Spenglerhauses» zu einem Hotel an. «Es stellt sich die Frage, wie die Strasse während der Bauzeit einladend gestaltet werden kann», so die Anzugsteller.
Bessere Anbindung an den Rest der Innenstadt
Der Verein Pro Steinen schlägt als eine Massnahme «begrüntes und beleuchtetes Eingangsportal» vor. Ein solches Tor würde den eigenständigen Charakter sowie die Komplementärfunktion der «Steinen» betonen und die Anbindung zur übrigen Grossbasler Innenstadt verbessern. Es würde die Menschen dazu einladen, die Steinenvorstadt trotz Baustellen zu besuchen.
«Die Steinenvorstadt ist eine grossartige Flaniermeile, doch die Betriebe stehen unter enormem Druck, weil die Mieten hoch und die Frequenzen tiefer sind als früher. Die Eingangssituation vom Barfüsserplatz her ist unglücklich», sagt Maurus Ebneter, Präsident des Wirteverbands Basel-Stadt, der die Idee eines Eingangstors unterstützt.
Visualisierungen zeigen, dass ein Eingangstor nicht nur die Besucherführung in der Innenstadt verbessern würde, sondern sogar das Zeug hat, zum beliebten Fotomotiv zu werden. Urgese und Ebi schlagen vor, dass die Finanzierung unter anderem über private Spenden und den Stadtbelebungsfonds erfolgen könnte.
prosteinenbasel.ch
- Eingangstor für die Steinen: Bekommt Basel ein neues Wahrzeichen?
- Konsum und Erlebnis: Was bringt Menschen in die Stadt?
- So sieht der Basler Stadtentwickler Lukas Ott die Innenstadt
Das neue «Steinentor» würde die Anbindung des Gevierts an den Rest der Innenstadt verbessern. Wirteverband / KI / elipa.ch
Dossier: Stadtentwicklung
Permanenter Link: https://www.baizer.ch/aktuell?rID=10041
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